Antimuslimischer Rassismus Facebook-CEO Mark Zuckerberg solidarisiert sich mit Muslimen gegen den Rassismus

Antimuslimischer Rassismus
Facebook-CEO Mark Zuckerberg solidarisiert sich mit Muslimen gegen den Rassismus

„Als Jude lehrten mich meine Eltern, dass wir gegen Angriffe auf alle Communitys aufstehen müssen. Selbst wenn sich die Attacke heute nicht gegen uns selbst richtet, schaden Angriffe auf irgendjemandes Freiheit eines Tages allen“, erklärte Zuckerberg.

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(Foto: AA)

Menlo Park (nex) – Mit einer deutlichen Botschaft gegen antimuslimischen Rassismus hat sich der Gründer und CEO des weltweit größten sozialen Netzwerks Facebook, Mark Zuckerberg, an die Community und vor allem an die Millionen muslimischer Nutzer seines Dienstes gewandt.

In Anbetracht zunehmender islamfeindlicher Hetze und Übergriffe, die seit den jüngsten Terroranschlägen und der Flüchtlingskrise auch in den USA gehäuft auftreten, hat Zuckerberg gegenüber den Muslimen deutlich gemacht, sie würden auf der Plattform „immer willkommen sein“.

Als Angehöriger der jüdischen Volkes, das durch die gesamte Geschichte hindurch Verfolgungen und Intoleranz ausgesetzt war, sehe er sich verpflichtet, für die Rechte aller Gemeinschaften zu kämpfen, die ebenfalls zum Ziel kollektivistischer Hassattacken werden. „Als Jude lehrten mich meine Eltern, dass wir gegen Angriffe auf alle Communitys aufstehen müssen. Selbst wenn sich die Attacke heute nicht gegen uns selbst richtet, schaden Angriffe auf irgendjemandes Freiheit eines Tages allen“, erklärte Zuckerberg.

Der 31-Jährige Multimilliardär, der jüngst Vater geworden ist, versicherte den muslimischen Nutzern seines Netzwerks: „Wir werden für den Schutz Eurer Rechte kämpfen und eine friedliche und sichere Umgebung für Euch schaffen.“ Die Botschaft Zuckerbergs, der mehr als 43 Millionen Follower auf Facebook hat, darunter auch Präsident Barack Obama, war offenbar auch eine Reaktion auf die jüngsten islamfeindlichen Ausfälle des Präsidentschaftskandidaten Donald Trump, der unter anderem eine Einwanderungssperre für Muslime und deren Registrierung in einer speziellen Datenbank gefordert hatte.

„Nach den Anschlägen in Paris und den Hassausbrüchen in dieser Woche kann ich mir die Angst der Muslime davor nur allzu gut vorstellen, dass sie für die Taten anderer verfolgt werden“, schrieb Zuckerberg weiter in seiner Botschaft. Gleichzeitig rief er jedoch auch angesichts der zunehmenden gesellschaftlichen Spannungen dazu auf, sich von diesen nicht verbiegen zu lassen. „Der Hass mancher Leute kann es einen sehr leicht dazu verführen, sich vom Zynismus übermannen zu lassen. Wie dürfen aber unsere Hoffnung nicht verlieren. Solange wir zusammenstehen und das Gute in unserem Mitmenschen sehen, können wir für alle Menschen eine bessere Welt schaffen.“

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