NASAs Habitat-Wettbewerb Erobert türkische Architektur künftig den Mars?

NASAs Habitat-Wettbewerb
Erobert türkische Architektur künftig den Mars?

Der türkische Architekt Güvenç Özel und sein Team „Hybrid Composites“ belegten bei einem mit 2,25 Millionen US-Dollar dotierten Habitat-Wettbewerb der NASA den vierten Platz.

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(Foto: Screenshot/NASA/Prize)

Erobert türkische Architektur künftig den Mars?

Los Angeles (nex) – Sollte eines Tages der Mars besiedelt werden, könnten die Ideen zu dessen Besiedlungsform aus der Türkei kommen. Nachdem am 28. September 2015 von Wissenschaftlern berichtet worden war, dass es auf dem Mars nicht nur gefrorenes, sondern zumindest während der wärmeren Monate auch noch Salzwasserflüsse gäbe, hielten die NASA und das Institut „America Makes“ einen mit 2,25 Millionen US-Dollar dotierten Habitat-Wettbewerb ab.

Türkische Architekt Güvenç Özel und sein Team „Hybrid Composites

Darin sollten Teams mögliche nachhaltige Habitate für ein fiktives Team aus vier Astronauten entwerfen und mittels eines 3-D-Druckers anfertigen, die anschließend von einer Fachjury überprüft werden sollten. Unter den insgesamt 168 Teilnehmern dieses Kreativprojekts belegten dabei der türkische Architekt Güvenç Özel und sein Team „Hybrid Composites“ am Ende den vierten Platz.

Die „reaktive“ Struktur, die von ihnen entworfen wurde, verwendete Basalt als primäres Material, zusammen mit sich schnell wiederherstellenden Polymeren und hochleistungsfähigen Komposit-Fiberelementen, die auf Hitze und UV-Licht reagieren würden. Der in der Provinz İzmir geborene Özel ist Architekt, Fakultätsmitglied und Forscher in der Abteilung für Architektur an der UCLA und forscht bereits seit Längerem in Bereichen wie Weltraumingenieurswesen, Materialwissenschaften, Robotik und vielen mehr. Den ersten Platz belegte die „Team Space Exploration Architecture and Clouds Architecture Office“ für ihr „Mars Eishaus“, vor dem „Hobbit Hole“ eines britischen Architektenteams.

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