Start Politik Ausland Flüchtlingstragödie Türkei: Präsident Erdogan spricht mit Ailan Kurdis Vater

Flüchtlingstragödie
Türkei: Präsident Erdogan spricht mit Ailan Kurdis Vater

Erdogan appellierte, Flüchtlinge sollten sich in der Situation, in der die Familie Kurdi sich befunden hatte, bloß nicht in dieses Meer begeben. Die Türkei wäre froh, sie als Gäste im Land zu haben.

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(Foto: trt)

Erdogan bringt seine Trauer zum Ausdruck

Istanbul (nex) – Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan telefonierte am Sonntag mit Abdullah Kurdi, dem Vater des in der Vorwoche im Mittelmeer ertrunkenen Kleinkindes Ailan Kurdi, dessen Foto um die Welt ging und weltweit Bestürzung auslöste. Abdullah Kurdi hatte auch seine Ehefrau und sein zweites Kind auf der gemeinsamen Flucht zur griechischen Insel in der Ägäis vor Bodrum verloren. Erdogan teilte Kurdi mit, seine beiden Kinder seien auch die Kinder der Nation gewesen und seine Ehefrau die Schwester.

Erdogan appellierte, Flüchtlinge sollten sich in der Situation, in der die Familie Kurdi sich befunden hatte, bloß nicht in dieses Meer begeben. Die Türkei wäre froh, sie als Gäste im Land zu haben. Kurdi, der Staatspräsident Erdogan seinen Dank aussprach, sagte, er werde gerne künftig bei der Weiterleitung von Hilfe für Bedürftige aus der Türkei nach Kobane einen Beitrag leisten.

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