Flüchtlingskrise Shakira: Aylan Kurdi darf nicht vergessen werden

Flüchtlingskrise
Shakira: Aylan Kurdi darf nicht vergessen werden

Der kolumbianische Popstar Shakira hat am Dienstag gesagt, dass die Welt die schrecklichen Bilder des syrischen Kleinkindes Aylan Kurdi, dessen Leiche an einen türkischen Strand Anfang des Monat angespült worden ist, nicht vergessen werden sollte.

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Shakira bei einer Pressekonferenz im UN-Hauptquartier (Foto: Anadolu)

New York (nex) – Der kolumbianische Popstar Shakira hat am Dienstag gesagt, dass die Welt die schrecklichen Bilder des syrischen Kleinkindes Aylan Kurdi, dessen Leiche an einen türkischen Strand Anfang des Monat angespült worden ist, nicht vergessen werden sollte.

Auf einer Pressekonferenz im UN-Hauptquartier hat Shakira die aktuelle Lage der Flüchtlinge als “eine der größten humanitären Krisen unserer Zeit” bezeichnet. “Das Image des kleinen Jungen ist tragisch und wir sollten es nicht ignorieren und schon gar nicht vergessen. Es sollte uns auf die Notlage von Flüchtlingen aufmerksam machen”.

“Wir müssen einen gemeinsamen Ausweg aus dieser humanitären Krise finden”, hat Shakira gesagt. “Die Flüchtlinge haben es verdient, eine Heimat zu besitzen. Ich weiß, dass es überall Rassismus gibt, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass wir in naher Zukunft eine Welt haben werden, in der menschliche Bedürfnisse und Rechte über Fahnen, Grenzen, Egoismus und Rassismus stehen.”

Auf die Frage, welches Lied sie für die syrischen Flüchtlingskinder singen wird, antwortete Shakira, die ebenfalls Botschafterin des UN-Kinderhilfswerks ist, dass sie John Lennons “Imagine” präsentieren wird. “Ich habe über die Textpassagen dieses Liedes von John Lennon nachgedacht. Imagine… stellen sie sich vor, alle Menschen teilen sich die Welt. Warum können wir uns nicht einfach die ganze Welt teilen? Was hält uns zurück?” hat sie gefragt.

Die Welt steht der größten Flüchtlingskrise seit Jahrzehnten gegenüber. Tausende von Asylbewerbern, besonders aus mittelöstlichen und afrikanischen Ländern, fliehen vor Krieg und Verfolgung. Die Mehrheit dieser Asylbewerber sind Syrer, die auf der Flucht vor dem in Syrien herrschenden Bürgerkrieg sind, der seit 2011 mehr als 250.000 Leben gefordert hat.

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