Umsiedlung Rohingya: Neue Heimat in den USA

Umsiedlung
Rohingya: Neue Heimat in den USA

Am Freitag ist von offizieller Seite bestätigt worden, dass 29 muslimische Rohingyaflüchtlinge aus Thailand in die Vereinigten Staaten als Teil eines Wiederansiedlungsplans fliegen werden.

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Muslimische Rohingya werden in die USA umgesiedelt (Foto: Anadolu)

Bangkok (nex) – Am Freitag ist von offizieller Seite bestätigt worden, dass 29 muslimische Rohingyaflüchtlinge aus Thailand in die Vereinigten Staaten als Teil eines Wiederansiedlungsplans fliegen werden.

Die 29 teilweise aus Menschenhandellagern stammenden Personen werden umgesiedelt, wenn bewiesen werden kann, dass es sich hier um “Flüchtlinge” handelt, die aufgrund von Verfolgung und nicht aus Wirtschaftsgründen fliehen. Das hat ein Sprecher des Thailändischen Ministers für Soziale Entwicklung und Menschliche Sicherheit der Agentur Anadolu am Freitag in einem Interview mitgeteilt.

Die Bangkok Post hat die US-amerikanische Abteilung für Staatsflüchtlingsangelegenheiten zitiert, die besagt, dass die 29 Rohingya vier Flüchtlingen folgen, die bereits Anfang des Monats Thailand während eines humanitären Programms verlassen haben. Seit 2002 sind mit Hilfe dieses Projekts 13.000 Muslime aus Myanmar umgesiedelt worden.

Seit 2012 sind unzählige muslimische Rohingya – welche die Vereinten Nationen als die am Meisten verfolgte ethnische Minderheit der Welt bezeichnen – aus Myanmar aus Angst vor Gewalt seitens des Staats geflohen.

Diverse Menschenrechtgruppen schätzen, dass nicht weniger als 10 Prozent der millionenstarken ethnischen Gruppe aus dem Land auf der Suche nach einem besseren Leben als Muslim nach Indonesien und Malaysia geflohen sind. Thailand ist für viele das Tor auf dem Weg in den Süden.

Nachdem am 1. Mai mehr als 30 Leichen der Rohingya in Dschungellagern im südlichen Thailand entdeckt worden sind, haben sich thailändische Behörden für ein scharfes Vorgehen gegen diverse Menschenhändlergruppen eingesetzt. Dabei ist es zu Verhaftungen von zahlreichen Verdächtigen einschließlich eines thailändischen Generals gekommen.

 

 

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