Handelsvolumen Türkei löst Norwegen als fünftgrößter EU-Handelspartner ab

Handelsvolumen
Türkei löst Norwegen als fünftgrößter EU-Handelspartner ab

Mit einem in der ersten Jahreshälfte 2015 auf 71,2 Mrd. Euro gestiegenen Handelsvolumen ist die Türkei mittlerweile zum fünftgrößten Handelspartner der EU geworden.

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Mit einem Handelsvolumen von 308,6 Mrd. Euro stehen die USA nun an der Spitze im Ranking der weltweiten EU-Handelspartner, gefolgt von China (251,4 Mrd. €) (Foto: dailysabah)

Türkei löst Norwegen als fünftgrößter EU-Handelspartner ab

Brüssel (nex) – Mit einem in der ersten Jahreshälfte 2015 auf 71,2 Mrd. Euro gestiegenen Handelsvolumen ist die Türkei mittlerweile zum fünftgrößten Handelspartner der EU geworden. Den Daten zufolge, die seitens des Europäischen Instituts für Statistik (Eurostat) mitgeteilt wurden, importierte die Türkei in diesem Zeitraum Güter im Gesamtwert von 41 Mrd. Euro aus den EU-Ländern, während sie gleichzeitig Waren und Dienstleistungen im Gesamtwert von 30,2 Mrd. Euro importierte. Mit diesem Handelsvolumen hat die Türkei Norwegen als bis dato fünftgrößter Handelspartner abgelöst. Mit einem Handelsvolumen von 308,6 Mrd. Euro stehen die USA nun an der Spitze im Ranking der weltweiten EU-Handelspartner, gefolgt von China (251,4 Mrd. €), der Schweiz (125 Mrd. €) und der Russischen Föderation (107,1 Mrd. €).

Die größten Exporte der EU gingen dabei mit insgesamt 184 Mrd. Euro in die Vereinigten Staaten, gefolgt von China (84,4 Mrd. €), der Schweiz (74,1 Mrd. €) und Norwegen (35,4 Mrd. €). Die meisten Güter und Dienstleistungen importiert die EU aus China – nämlich in den ersten sechs Monaten des Jahres für insgesamt 167 Mrd. Euro. Die zweitmeisten Ausfuhren kamen aus den USA (124,6 Mrd. €), gefolgt von der Russischen Föderation (71,7 Mrd. €), der Schweiz (50,9 Mrd. €) und Norwegen (38,7 Mrd. €). Das Handelsvolumen zwischen der EU und der Türkei ist stetig im Steigen begriffen. Im Jahre 2009 hatte es noch bei 80,9 Mrd. Euro gelegen, 2010 bei 104,6 Mrd., ein Jahr später bei 121,5 Mrd., 2012 bereits bei 124 Mrd., 2013 bei 128,1 und 2014 bei 128,8 Mrd. Euro.

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