Start Panorama Ausland Beliebteste Namen „Mohammad“ nun auch in London beliebtester Name für neugeborene Jungen

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„Mohammad“ nun auch in London beliebtester Name für neugeborene Jungen

Der Name des Propheten des Islam, Mohammad, war der beliebteste Jungenname in London im Jahr 2014. . London ist zudem nicht die erste europäische Hauptstadt, in der Neugeborene am häufigsten den Namen Mohammad erhalten. Auch in Brüssel, Amsterdam, Kopenhagen und Oslo befindet sich der Name des Propheten des Islam bereits auf Platz eins.

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Mit Omar, Ali, Ibrahim und Kian (den es auch im irischen Sprachgebrauch gibt) tauchen noch weitere arabische Jungennamen unter den Top 100 auf. (Photo by Silvia Tertag)

Mohammad nun auch in London beliebtester Name für neugeborene Jungen

London (nex) – Der Name des Propheten des Islam, Mohammad, war jüngsten Daten des Nationalen Büros für Statistik (NOS) von England zufolge der beliebteste Jungenname in London im Jahr 2014. Damit ist der Name, der „Gepriesener“ oder „Preisender Gottes“ bedeutet, bereits zum vierten Mal hintereinander auf Platz eins der Rangliste für die Namen Neugeborener gerückt, den er 2011 erstmals erklommen hatte. Auch in anderen Landesteilen wird der Name des Propheten oft vergeben. „Mohammad“ ist auch in Regionen wie Yorkshire, der Region West Midlands und im Nordwesten unter den fünf beliebtesten Jungennamen.

Es gibt jedoch unter Sprachwissenschaftlern eine Kontroverse darüber, ob es statthaft sei, unterschiedliche Schreibweisen des Namens des Propheten, die allesamt aus der Transliteration aus dem Arabischen in die römische Schrift herrühren, als identischen Namen zu werten. Einige Philologen hatten argumentiert, dass in diesem Fall auch alle englischen Variationen eines Namens, etwa Ollie von Oliver oder James und Jim, auch als ein einziger Name zu betrachten wären. In diesem Fall wären diese englischen Traditionsnamen noch häufiger als Mohammad – auch in London. Dagegen wird ins Treffen geführt, dass diese unterschiedlichen Variationen andere Gründe ihres Bestehens als nur jene der Transliteration hätten.

Auch Aisha, der Name der letzten Frau des Propheten und der Tochter seines Gefährten und des ersten Kalifen nach seinem Tod, Abu Bakr, erfreut sich steigender Beliebtheit und stieg um 18 Plätze auf Platz 76 der Rangliste der beliebtesten Namen für neugeborene britische Mädchen. Mit Omar, Ali, Ibrahim und Kian (den es auch im irischen Sprachgebrauch gibt) tauchen noch weitere arabische Jungennamen unter den Top 100 auf. London ist zudem nicht die erste europäische Hauptstadt, in der Neugeborene am häufigsten den Namen Mohammad erhalten. Auch in Brüssel, Amsterdam, Kopenhagen und Oslo befindet sich der Name des Propheten des Islam bereits auf Platz eins.

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