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Möglicher Terrorakt: Blutbad im Thalys-Express verhindert

Im französischen Thalys-Schnellzug auf der Strecke zwischen Amsterdam und Paris ist am späten Freitagabend ein blutiges Drama verhindert worden. US-Soldaten überwältigten einen schwer bewaffneten Mann.

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Abgeführt in Handschellen (Foto: dts)

Paris (dts) – Im französischen Thalys-Schnellzug auf der Strecke zwischen Amsterdam und Paris ist am späten Freitagabend ein blutiges Drama verhindert worden. US-Soldaten überwältigten einen schwer bewaffneten Mann. Der Mann habe mindestens einen Schuss abgegeben, bevor er von den zufällig anwesenden Soldaten überwältigt werden konnte.

Der belgische Regierungschef Charles Michel sprach von einem „Terrorangriff“, die französische Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein. Der junge Mann sei mit einem Sturmgewehr, einer Pistole, neun Magazinen und einem Teppichmesser bewaffnet gewesen. Als der Mann mit den Waffen ein Abteil betreten habe, sei er von den Soldaten überwältigt worden. Nach französischen Medienangaben sei einer der Männer mit dem Teppichmesser verletzt worden, zudem habe ein Passagier eine Schusswunde erlitten. Die genauen Hintergründe der Tat sind bislang noch unklar.

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