1992 2.0 Heidenau: Kriegsähnliche Zustände

1992 2.0
Heidenau: Kriegsähnliche Zustände

In der zweiten Nacht in Folge ist es am Sonntag vor einer Flüchtlingsunterkunft in Heidenau in Sachsen zu Krawallen gekommen. Es herrschten kriegsähnliche Zustände.

TEILEN
Ein Sprecher des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sagte am Samstagmorgen, das DRK habe zehn Verletzte, überwiegend Polizisten, versorgt. Allerdings gab es laut DRK noch mehr Verletzte, welche jedoch von anderen Rettungskräften betreut wurden. (Foto: screenshot youtube)

Schon 1992 brannten Flüchtlingsheime in Ostdeutschland 

Heidenau (dts) – In der zweiten Nacht in Folge ist es am Sonntag vor einer Flüchtlingsunterkunft in Heidenau in Sachsen zu Krawallen gekommen. Eine Gruppe von 150 rechten Randalierern habe mit Steinen und Pyrotechnik geworfen. Zudem blockierten sie eine Straße. Es herrschten kriegsähnliche Zustände.

“Es waren ähnliche Szenen wie in der Nacht zuvor”, so ein Polizeisprecher. Die Gruppe habe offensichtlich organisierte und massive Angriffe gegen die Beamten durchgeführt. Die Polizei räumte dennoch die blockierte Straße. Die Krawalle richteten sich gegen eine Flüchtlingsunterkunft in einem leerstehenden Baumarkt. Am Samstag waren bei Zusammenstößen zwischen Polizei und rechten Randalierern 31 Beamte verletzt worden. Bundesinnenminister de Maizière (CDU) und Justizminister Heiko Maas (SPD) kündigten an, mit der gesamten Härte des Rechtsstaates gegen die rechten Krawallmacher vorzugehen.

 

Facebook Kommentare

TEILEN