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Türkei bietet Griechenland Hilfe aus der Krise an

Premierminister Davutoglu: „Wir sind bereit, alles erdenklich Notwendige zu tun, um die Zusammenarbeit in den Bereichen Tourismus, Energie und Handel zu fördern“

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Ahmet Davutoğlu : „Wir sind bereit, alles erdenklich Notwendige zu tun, um die Zusammenarbeit in den Bereichen Tourismus, Energie und Handel zu fördern!“

Türkische Hilfe für Griechenland

Ankara (nex) – Premierminister Ahmet Davutoğlu gibt in einer Pressekonferenz bekannt, dass die türkische Regierung auf höchster Ebene mit Griechenland zusammenarbeiten wird, um Lösungen aus der Finanzkrise zu finden.

Der türkische Premierminister Ahmet Davutoglu gab am Dienstag in einer Pressemitteilung in Ankara bekannt, dass die Türkei bereit ist, gemeinsam mit Griechenland einen Ausweg aus der Finanzkrise zu finden.

„Wir sind bereit, alles erdenklich Notwendige zu tun, um die Zusammenarbeit in den Bereichen Tourismus, Energie und Handel zu fördern!“ Des Weiteren fügte der Premierminister hinzu, dass sich die Türkei mit der griechischen Regierung in Verbindung setzen wird, um eine Zusammenarbeit auf höchster Ebene zu gewährleisten. Einen genauen Termin zu bestimmen, um gemeinsam über weitere Schritte aus der Finanzkrise auszuarbeiten, sei aber erst nach der Neubildung der türkischen Regierung möglich.

Der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, hatte Griechenland am Montag mit dem Ausschluss aus der Europäischen Union sowie aus dem Eurobündnis gedroht. In einer sehr emotionalen Rede verdeutlichte Juncker, dass eine Gegenstimme im Referendum bedeuten würde, dass Griechenland nicht bereit ist, Teil des Handelsabkommens zu bleiben.

Als Antwort auf die Drohung der Europäischen Gemeinschaft gab der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis bekannt, dass seine Regierung die Europäische Kommission wegen Auferlegung von Kapitalsteuern der Banken und der Ausweisung aus dem Eurosystem verklagen wird.

Am Dienstagmorgen lag noch keine Zahlung der 1,6 Milliarden Euro vor, die Griechenland dem Internationalen Währungsfonds schuldet. Somit gerät das Land in den formellen Verzug und daher sind weitere Unterstützungen und Hilfen seitens der IWF ausgeschlossen.

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