Brandserie
    Rechtsterrorist Ralph K. begeht Selbstmord

    Es werde von einem Suizid ausgegangen, Anzeichen für ein Fremdverschulden gebe es nicht, so Berlins Justizsprecherin Claudia Engfeld.

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    In der Wohnung des am Donnerstagabend festgenommenen Berliners fand die Polizei rechtsradikale Flugblätter der „deutschen Widerstandsbewegung". (Foto by philipk76/fotolia)

    Berlin (nex) – Der geständige 48jährige Berliner, der wegen 8 Brandanschlägen – unter anderem auf den Reichstag und zuletzt auf das Bundeskanzleramt – in U-Haft saß, wurde tot in seiner Zelle aufgefunden.

    Ralph K., freiberuflicher Musiklehrer aus Berlin, auf dessen Konto die Brandserie auf Regierungs- und Staatsgebäude ging, ist am Montagmorgen leblos in seiner Zelle in Moabit aufgefunden worden. Es werde von einem Suizid ausgegangen, Anzeichen für ein Fremdverschulden gebe es nicht, so Berlins Justizsprecherin Claudia Engfeld. In der Wohnung des am Donnerstagabend festgenommenen Berliners fand die Polizei rechtsradikale Flugblätter der „deutschen Widerstandsbewegung“. Zur Festnahme kam es als K. in der Nacht zum Donnerstag auf seinem Fahrrad vom Tatort Richtung Bahnhof flüchtete. Zuvor hatte er mit einer Strickleiter den Zaun vor dem Bundeskanzleramt überwunden und einen Molotow-Cocktail geworfen. Der 48jährige gestand ebenfalls für die Brandanschläge auf 7 weitere Staats- und Regierungsgebäude verantwortlich zu sein, darunter das Schloss Bellevue und die CDU-Bundeszentrale. Verletzt wurde bei den Anschlägen niemand.

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